Wunschberuf Pflegerin – Maria Schmidt im Interview

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Pflegefreundin Maria Schmidt aus Münster

Schon mit 15 wusste Maria Schmidt, dass sie in die Pflege will. Seitdem hat sie dieses Berufsziel verfolgt. Sie erzählt uns, wie ihr Arbeitsalltag bei den Pflegefreunden aussieht und warum sie ihren Beruf so mag.


Maria, wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Morgens starte ich meine Tour direkt von zu Hause aus, weil mein erster Patient ganz in der Nähe wohnt. Vormittags pflege ich unsere Patientinnen und Patienten. Gegen 11.30 Uhr fahre ich ins Büro. Bis in den Nachmittag hinein erledige ich dort die Büroarbeit – erstelle beispielsweise Dienstpläne, aktualisiere Dokumentationen und führe Informationsgespräche mit Angehörigen, die auf der Suche nach passender Pflege für Familienmitglieder sind.

Das klingt sehr abwechslungsreich. Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Schon nach einem Schulpraktikum in der neunten Klasse stand für mich fest: Ich möchte unbedingt in den Pflegeberuf. Damals habe ich die Arbeit in einem Altersheim kennengelernt. Mir hat das soziale Miteinander dort sehr gefallen und die Tatsache, dass die pflegebedürftigen Menschen so dankbar sind für die Hilfe. Später dann habe ich in Münster meine Ausbildung zur Altenpflegerin gemacht und seitdem in dem Beruf gearbeitet. Bei den Pflegefreunden bin ich jetzt seit fünf Jahren.

Was macht die Arbeit bei den Pflegfreunden aus?

Wir sind zu einem tollen Team gewachsen und unterstützen uns gegenseitig. Bei der Arbeit gefällt mir besonders die „Mehr Zeit“-Pflege. Dieses Konzept macht alles entspannter, die ganze Pflege wird dadurch wieder menschlicher. Bei einem meiner Patienten beispielsweise, ist es schon ein liebgewordenes Ritual geworden, dass seine Frau während der Pflegezeit einen Kaffee kocht, den wir dann später zusammen trinken. Etwas Zeit haben und zuhören können, das Soziale, das sollte meiner Meinung nach immer untrennbar mit dem Pflegeberuf verbunden sein.  

Vielen Dank, Maria.