Mit den Pflegefreunden zum optimalen Pflegegrad

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Der MDK prüft und entscheidet in Deutschland über die Einstufung in so genannte Pflegegrade. Die Pflegefreunde bereiten diesen Prozess mit Ihnen gemeinsam vor und sorgen dafür, dass Patientinnen und Patienten auch wirklich den Pflegegrad bekommen, der Ihnen zusteht.


Viele Seniorinnen und Senioren haben Anspruch auf Leistungen der Pflegekasse. Doch die Antragsstellung und anschließende Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) verunsichert die älteren Menschen. Hier helfen die Pflegefreunde. Als professioneller, ambulanter Pflegedienst mit jahrelanger Erfahrung begleiten wir Patientinnen und Patienten von der Antragsstellung bis zur Inanspruchnahme von Leistungen.

„Die Begutachtung des MDK wird von vielen Seniorinnen und Senioren als Prüfung angesehen, in der sie besonders gut sein wollen“, erzählt Sarah Herms. Das sei teilweise kontraproduktiv. „Der MDK soll ja ein realistisches Bild der Situation erhalten und kein geschöntes.“ Aus diesem Grund habe man die Leistung „Optimaler Pflegegrad“ ins Angebot aufgenommen.

Hilfe mit dem MDK

„Wir helfen unseren Patienten, bereiten sie auf die Begutachtung vor und klären Fragen, die entstehen“, sagt Sarah Herms. Nur so könne eine Einstufung in einen der fünf Pflegegrade erfolgen, die auch korrekt sei.

Der Ablauf ist denkbar einfach:

  1. Die Patienten stellen einen Antrag bei der Pflegekasse und informieren die Pflegfreunde. Hierbei unterstützen die Pflegefreunde gerne.
  2. Die Pflegefreunde führen mit den Patienten und deren Angehörigen ganz in Ruhe ein Vorgespräch im vertrauten Umfeld durch. In diesem Gespräch wird unter anderem systematisch erfasst, ob zur anstehenden Pflegebegutachtung alle Unterlagen komplett sind. Dazu zählen zum Beispiel Arztberichte oder Medikamentenpläne. Ebenso bekommen Sie Tipps zum Verhalten während der Begutachtung.
  3. Zeitnahe nach dem Vorgespräch erhalten Sie eine Mappe mit vielen relevanten Unterlagen und eine schriftliche Einschätzung zu Ihrer Einstufung in einen Pflegegrad, die als Grundlage für den Begutachtungstermin dient.
  4. Der MDK teilt den Patienten einen Termin für einen Hausbesuch mit.
  5. Beim Begutachtungstermin kommt der MDK zum Patienten nach Hause. Wenn möglich, sollte auch mindestens ein Angehöriger dabei sein. Der Termin dauert ca. eine Stunde.
  6. Der MDK entscheidet aufgrund des Besuchs und der eingereichten Unterlagen. Das Ergebnis wird dem Antragsteller ein bis zwei Wochen nach dem Termin per Post zugestellt.

Vorteile der Leistung „Optimaler Pflegegrad“

„Einige ältere Menschen neigen dazu, wichtige Dinge im Gespräch mit dem MDK zu vergessen oder etwas zu beschönigen“, erzählt Sarah Herms aus ihrer Erfahrung. Das sei menschlich und nachvollziehbar, könne sich aber auch negativ auf die Einstufung auswirken.

„Wenn wir den Begutachtungstermin mit Ihnen professionell vorbereiten, können die Patienten dem MDK ein noch umfassenderes Bild geben“, sagt sie. Das helfe dem Gutachter, der nach einem festgelegten Protokoll vorgeht, um herauszufinden, wie selbstständig die Patienten bei der Körperpflege, im Haushalt oder zum Beispiel in der Mobilität sind.

Welche Fragen stellt der MDK?

 Wichtige Fragen in dem Gespräch sind: Kann sich jemand alleine waschen und kämmen? Kann er alleine Arzttermine wahrnehmen? Wird jemand durch den Ehepartner mobilisiert? Im Vorgespräch gehen die Pflegefreunde alle relevanten Punkte durch. So gut vorbereitet, kann man dann ganz gelassen in den Termin mit dem MDK gehen.

Und wenn ein Pflegegrad abgelehnt wird?

„Dann gibt es immer noch die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen. Auch darin haben wir Erfahrung“, sagt Sarah Herms. Meist sei das aber nicht nötig, da man durch das gemeinsam geführte Vorgespräch dem MDK alle nötigen Informationen bereitstellt.

Die Leistung „Optimaler Pflegegrad“ ist eine Selbstzahlerleistung und wird nach Aufwand abgerechnet. „Eine Investition, die sich lohnt und meist nach wenigen Monaten ausgleicht“, ist Sarah Herms überzeugt.

Sie möchten doch lieber einen Profi bei der Begutachtung dabei haben?

Wenn Sie der Meinung sind, dass eine Diskussion auf Augenhöhe nur möglich ist, wenn jemand ebenfalls “die Sprache” des Gutachters spricht oder Ihre Angehörigen bei dem Begutachtungstermin nicht dabei sein können, dann ist vielleicht unser “optimaler Pflegegrad plus” etwas für Sie.

Denn dann sind wir bei der Begutachtung mit vor Ort und führen auch gerne selbst das Wort, um für Sie das bestmögliche Ergebnis herauszuholen. Wie in Punkt 4 geschrieben teilt der MDK Ihnen einen Termin für die Begutachtung zu. Dies ist meistens ein zweistündiger Zeitraum, also beispielsweise zwischen 08:00 bis 10:00Uhr. Hier liegt auch das Dilemma, wir haben keine Möglichkeit im Vorfeld bei dem MDK die genaue Uhrzeit zu erfahren. Für Sie und uns bedeutet das in obigen Beispiel, wir müssen unter Umständen bis 09:59Uhr gemeinsam auf den Gutachter warten und haben dann bereits zwei Stunden Zeit investiert.

Da wir Ihnen gegenüber fair und transparent sein wollen, haben wir uns dazu entschieden “pro Termin”, also im obigen Beispiel den anberaumten Zeitraum zwischen 08:00 bis 10:00Uhr mit einer einzigen Pauschale zu versehen.

Was kostet mit die Unterstützung der Pflegefreunde?

Optimaler Pflegegrad (Vorbereitung, Vorgespräch vor Ort, Fahrtkosten, Erstellung und Übersendung der Begutachtunsmappe) = 249 Euro

Optimaler Pflegegrad plus (Begleitung der Begutachtung vor Ort, Koordinierungszeiten, Wartezeiten) = 199 Euro je Termin

Für mehr Informationen stehen die Pflegefreunde gerne telefonisch unter 02533.93 48 190 zur Verfügung. Lassen Sie sich gerne kostenfrei beraten!

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Foto: iStock – RobertoDavid