„Hilfe zur Selbsthilfe“ – Wir sind gerne dabei!

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Tansania Masken Spende Pflegfreunde

Eines der wichtigsten Güter in der Corona-Pandemie? Mund- und Nasenschutz-Masken! Aber wenn es selbst in Deutschland schon ein Problem ist, die Dinger zu besorgen, wie ist es dann erst in anderen Regionen dieser Welt? Haben wir uns gefragt – und gehandelt! 


Wir haben eine Spende von 1.000 Euro an das Netzwerk Nkwenda e.V. auf den Weg gebracht. Das Netzwerk aus Gütersloh, das wir über einen freundschaftlichen Kontakt kennengelernt haben, unterstützt seit Jahren das Youth and Farmers Training Center (YFTC) in der tansanischen Region und gibt dort auch während der Corona-Pandemie „Hilfe zur Selbsthilfe“. Ein Prinzip, das wir aus unserer täglichen Arbeit gut kennen.

Schutz für Schüler und Familien

So ist unsere Spende Teil einer Summe, von der Stoff und Material für insgesamt 5.000 Mund- und Nasenschutzmasken besorgt wird. Die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer des Ausbildungszentrums nähen die Masken selbst und nutzen sie für sich und ihre Familien. Etwa 150 jungen Menschen erhalten normalerweise eine handwerkliche Ausbildung am YFTC. Zum Schutz vor Corona ist das Zentrum in der Karagwe Diocese im Nordwesten von Tansania aktuell zwar geschlossen, in kleinen Gruppen dürfen Schüler und Lehrer aber die Nähmaschinen nutzen, um die Masken herzustellen.

Von Münster nach Tansania

Wir haben bereits Fotos und ein Video mit Bergen an Masken von vor Ort gesehen und sind glücklich, die jungen Menschen und ihre Familien dort wenigstens ein klein bisschen unterstützen zu können – so von Münster nach Tansania.

Schülerinnen und Schüler im Youth and Farmers Training Center nähen Masken

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