„Daheim statt Heim“ – Mit der richtigen Beratung

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Zuhause alt werden. Im Alter an dem Ort leben, welchen man sich selbst aufgebaut hat, in dem man seine Kinder großgezogen hat und mit dem man viele Erinnerungen verbindet – das ist der Traum der meisten Menschen. Doch was passiert, wenn man pflegebedürftig wird? Alexander Herms und sein Freund Johannes Gorschlüter haben ein Konzept entwickelt, welches qualifizierte Pflege und liebevolle Betreuung im eigenen zuhause ermöglicht.

„Daheim statt Heim“. Das ist das Motto, nach dem Pflegefreunde-Geschäftsführer Alexander Herms und Johannes Gorschlüter, Geschäftsführer des Seniorenservice Münster, ihr Konzept entwickelt haben. Gemeinsam möchten sie die Rund-um-Betreuung beim Patienten zuhause sichern.

Im Folgenden stellen wir das Konzept sowie die Vorteile für Sie als Patient und/oder Angehörige vor.

Wer arbeitet hier zusammen?

Die Pflegefreunde arbeiten Hand in Hand mit dem Seniorenservice Münster zusammen. Zustande gekommen ist die enge Kooperation durch die Freundschaft von Alexander Herms und Johannes Gorschlüter. Johannes ist Diplom-Sozialpädagoge und engagiert sich seit über 10 Jahren für Pflegeberatung und Betreuungsdienstleistungen beim Seniorenservice Münster. Der Seniorenservice Münster vermittelt seit vielen Jahren Betreuungskräfte aus Osteuropa, die „rund um die Uhr“ beim Patienten vor Ort im Einsatz sind. Zusammen mit den Pflegefreunden als ambulanter Pflegedienst kommt damit für diese Patientinnen und Patienten ein Umzug ins Altenheim nicht mehr in Frage.

Welche Situation liegt vor?

Es beginnt damit, dass eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wird. In der Regel wird dann zunächst ein Pflegedienst eingeschaltet, welcher ein- bis dreimal täglich jeweils zu bestimmten Tageszeiten zum Patienten nach Hause kommt. Häufig ist es jedoch so, dass die Pflegediensteinsätze allein nicht ausreichen. Der Patient ist zum Beispiel dement oder bettlägerig und benötigt daher über den ganzen Tag, also „rund um die Uhr“, Betreuung und Unterstützung. Das kann ein Pflegedienst, der zusammengerechnet etwa 1-2 Stunden am Tag vor Ort ist, nicht alleine stemmen. Häufig kümmern sich Angehörige in der restlichen Zeit des Tages. Doch Angehörige sind häufig selbst noch erwerbstätig, haben Familie, Kinder, Enkelkinder und/oder wohnen weiter entfernt oder – was relativ häufig vorkommt – sind einfach überfordert mit der gesamten Situation. Hier kommt das Konzept „Daheim statt Heim“ ins Spiel.

Wie sieht das Konzept konkret aus?

Wird der Patient bereits von den Pflegefreunden versorgt und unsere Pflegedienstleitung hat das Gefühl, dass ergänzend eine häusliche 24-h-Rund-um-Betreuung benötigt wird, informiert sie Johannes Gorschlüter vom Seniorenservice Münster. Johannes trifft sich dann mit den Angehörigen vor Ort, um sich die Pflegesituation anzuschauen und über die Situation vor Ort zu sprechen. Hier geht es zunächst vorrangig um eine unverbindliche Beratung und Information zu den Möglichkeiten. Im zweiten Schritt kann dann, wenn gewünscht, eine osteuropäische Betreuungskraft vermittelt werden.

„Als Diplom-Sozialpädagoge bin ich seit einigen Jahren in der Beratung und Betreuung von Seniorinnen und Senioren und in der Sozialen Arbeit aktiv. Ich bringe deshalb viel Verständnis und Empathie für die Situation betreuungsbedürftiger Menschen mit.“

Johannes Gorschlüter – Seniorenservice Münster

Andersherum ist es auch möglich: Wenn der Seniorenservice Münster eine Betreuungskraft vermittelt hat, kommt er im Bedarfsfall auf die Pflegefreunde zu. So ergänzen sich die 24-Stunden-Betreuungskraft und der ambulante Pflegedienst bei der Versorgung des Patienten.

Alexander und Johannes kennen sich und arbeiten schon sehr lange zusammen. Sie vertrauen sich und informieren sich gegenseitig, um gemeinsam eine adäquate häusliche Rund-um-Betreuung zu ermöglichen. Die Patienten sollen sich wohlfühlen und so lange wie möglich zuhause wohnen und leben können.

Manchmal ist Johannes bereits beim Erstgepräch mit den Pflegefreunden dabei. Die beiden Konzeptentwickler legen großen Wert auf Qualität. Beide Dienste bieten qualitativ hochwertige Pflege und Betreuungsdienstleistungen an. Dabei kommunizieren sie ihre Zusammenarbeit nicht mit Werbung oder Flyern, sondern empfehlen und vertrauen sich gegenseitig. Zusammen ermöglichen sie eine optimale Versorgung im gewohnten häuslichen Umfeld.

Warum ist eine Zusammenarbeit notwendig?

Alexander und Johannes möchten sowohl Rücksicht auf die Patienten als auch auf die Arbeitskräfte nehmen. Eine Rund-um-Betreuung beim Patienten zu Hause funktioniert nur, wenn die Betreuungskraft 24 Stunden, 7 Tage die Woche, vor Ort ist. Eine Betreuungskraft benötigt aber auch ausreichend Pausenzeiten und Ausgleich. Sie arbeitet in einer gesetzlich vorgeschriebenen 40-Stunden-Woche. Daher ist es notwendig, dass der Patient zwischendurch von weiteren Kräften mitbetreut wird. Die restliche Zeit ist die osteuropäische Betreuungskraft präsent und kann (nicht nur im Notfall) handeln. Patienten, die eine Rund-um-Betreuung benötigen, sollten neben der „24-h“-Betreuungskraft immer auch einen ambulanten Pflegedienst engagieren, damit Arbeits- und Pausenzeiten eingehalten werden. Ein weiterer Punkt, welcher die Zusammenarbeit so attraktiv macht, ist die Fachlichkeit. Die Pflegefreunde können pflegerische-medizinische Fragestellungen direkt erkennen, besprechen und lösen. Wenn der Betreuungskraft etwas auffällt, zum Beispiel eine rote Stelle am Körper, kann diese die Pflegefachkraft informieren. Diese schaut dann im Rahmen ihres Einsatzes, worum es sich handelt und ob Maßnahmen getroffen werden sollten.

Wie wird die Rund-um-Betreuung finanziert?

Die Pflege- und Krankenversicherungen finanzieren u.a. mit dem Pflegegeld und (sofern die Voraussetzungen vorliegen) z.B. auch über die Verhinderungspflege einen Teil der Leistungen, je nach Pflegegradeinstufung. Zudem können unter bestimmten Voraussetzungen auch steuerliche Entlastungen über das Finanzamt in Anspruch genommen werden. In unserem Blog-Artikel können Sie mehr über die Kostenübernahme erfahren. Der Restbetrag muss privat finanziert werden. Dieser Betrag ist etwa mit den Kosten für eine Heimunterbringung vergleichbar.

Was sind Ihre Vorteile durch das Konzept?

Das Konzept „Daheim statt Heim“ ermöglicht dem Patienten eine Rund-um-Betreuung im eigenen zuhause. Da sich die ausländische Betreuungskraft und der ambulante Pflegedienst bei der Pflege und Betreuung gegenseitig unterstützen, werden Arbeitszeiten eingehalten und eine qualitativ-fachliche Versorgung gewährleistet. Das entlastet Sie als Angehörige. Sie wissen, dass ihre Mutter oder ihr Vater in guten Händen ist und „Tag und Nacht“ gut versorgt wird. Dadurch können Sie beruhigter Ihren eigenen Alltag leben. Besuche und Unternehmungen ohne Pflegekraft sind selbstverständlich weiterhin möglich.

Wir informieren Sie gerne, wenn Sie mehr über das Konzept erfahren möchten.

Zur besseren Lesbarkeit werden die Begriffe „Patient“ und „Angehöriger“ im Text in einheitlicher Form geschrieben. Damit sind jedoch immer beide Geschlechter gemeint.

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